Fever° – Heisser RSS-Reader für den eigenen Web-Space.


Mit den RSS-Feeds ist es immer so eine Sache. Haben sich einmal mehrere hundert verschiedene RSS-Feeds angesammelt, ist es schwer noch Schritt zu halten. An vielenTagen fehlt mir einfach die Zeit alle davon zu lesen – ich möchte aber trotzdem nichts entscheidenes verpassen. Vor einiger Zeit habe ich von einem Freund Fever° empfohlen bekommen und möchte der werten Leserschaft nach einigen Wochen intensiven Einsatzes diese kleine Applikation einmal vorstellen.

Fever° ist ein RSS-Reader, den man auf dem eigenen Webspace installiert. Das Programm basiert auf PHP und MySQL, kostet 30$ und wird von Shaun Inman (der unter anderem auch durch Mint bekannt ist) entwickelt.

Fever° bietet neben einer Ansicht, die Google sehr an Google Reader erinnert. Man scrollt durch eine lange Liste der Feedeinträge, die dann automatisch als gelesen markiert werden. Was Fever aber besonders macht, ist eine tolle Funktion mit der man relevante Einträge herausfiltern kann. Fever wertet hierzu die in den Feedeinträgen enthaltenen Links aus und zeigt die besten Stories in einer Übersicht an. Dabei ordnet Fever den ‚heißen‘ Links auch jeweils auch jeweils eine Temperatur in Grad Celcius/Fahrenheit zu. Wie das aussieht sieht man schön in folgendem Video:

Die Feeds sind in Must-reads und „Sparks“ eingeteilt. Sparks sind einfach Feeds, in denen täglich was los ist und die einen wirklich nicht immer interessieren. Desto mehr Sparks abonniert sind umso nützlicher ist Fever° und desto zuverlässiger kann Fever° wirklich interessante Stories in den Links der vielen Artikel finden.

Heraus kommt dann am Ende eine Liste mit dem besten Stories aus seinen Lieblingsblogs.

Am praktischsten finde ich persönlich aber, dass ich das Programm komplett mit der Tastatur bedienen kann und dabei sogar eigene Hotkeys belegen darf. So habe ich z.B. die Taste Y für YiGG reserviert und lande nach Tastendruck automatisch auf einem fast vollständig ausgefüllten Formular zum einstellen meiner Nachrichten. Auf die Taste „T habe ich mir Tweetie gelegt, was absolut ideal ist um interessante Links direkt zu Twittern.

Den größten Nachteil an Fever° sehe ich darin, dass man die Software nicht vor dem Kauf testen kann. Lediglich ein Script, dass die Kompatiblität des Webservers testet steht bereit. Trotzdem habe ich den Kauf in den letzten Monaten nicht bereut. Fever° ermöglicht mir mich vom Rauschen des Internets abzulösen, wann ich es will und daher auch meine Empfehlung sich das ganze mal näher anzusehen.

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